25 Prüfungsfragen mit Lösungen
Klick auf eine Frage, um die Antwortmöglichkeiten und die richtige Lösung (mit Häkchen markiert) aufzuklappen.Ausführliche Erklärungen stehen derzeit bei 3 dieser 25 Fragen — der Katalog wird laufend ergänzt.Die Auswahl ist über alle 10 Kapitel gestreut. Erst selbst überlegen, dann aufklappen.
1.Erlaubnispflicht & Berufsrecht (§34f GewO)Welche Behörde erteilt die Erlaubnis nach §34f GewO für einen Finanzanlagenvermittler?▾
Eine Antwort ist richtig:
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK)
Die nach Landesrecht zuständige Behörde (je nach Bundesland die Gewerbebehörde der Gemeinde/des Landkreises oder die IHK) richtig
Das Bundesministerium der Finanzen
Erklärung
Die Erlaubnis nach §34f GewO erteilt die nach Landesrecht zuständige Behörde. In den meisten Bundesländern ist das die Gewerbebehörde der Gemeinde bzw. des Landkreises; in einigen Ländern – darunter Bayern – sind die Industrie- und Handelskammern (IHK) zuständig. Nicht zuständig sind BaFin oder das Bundesfinanzministerium.
2.Erlaubnispflicht & Berufsrecht (§34f GewO)Welche der folgenden Voraussetzungen muss ein Antragsteller für die Erlaubnis nach §34f GewO NICHT erfüllen?▾
Eine Antwort ist richtig:
Persönliche Zuverlässigkeit
Geordnete Vermögensverhältnisse
Abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium richtig
Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung
3.Erlaubnispflicht & Berufsrecht (§34f GewO)Welche Mindestdeckungssumme gilt für alle Versicherungsfälle eines Jahres (Jahreshöchstleistung) in der Berufshaftpflichtversicherung nach FinVermV?▾
Eine Antwort ist richtig:
1.000.000 Euro
1.276.000 Euro
1.919.000 Euro richtig
3.000.000 Euro
Erklärung
Gemäß § 12 Abs. 1 FinVermV muss die Berufshaftpflichtversicherung für Finanzanlagenvermittler folgende Mindestdeckungssummen aufweisen: 1.276.000 Euro je Versicherungsfall und 1.919.000 Euro für alle Versicherungsfälle eines Jahres (Jahreshöchstleistung). Die Jahreshöchstleistung von 1.919.000 Euro begrenzt die Gesamtleistung des Versicherers für sämtliche Schadenfälle innerhalb eines Versicherungsjahres.
4.Anlegerschutz & VerbraucherschutzWorin besteht der wesentliche Unterschied zwischen der Geeignetheitsprüfung und der Angemessenheitsprüfung nach MiFID II?▾
Eine Antwort ist richtig:
Die Geeignetheitsprüfung erfolgt nur bei professionellen Kunden, die Angemessenheitsprüfung bei Privatkunden
Die Geeignetheitsprüfung umfasst Kenntnisse, Erfahrungen, finanzielle Verhältnisse UND Anlageziele; die Angemessenheitsprüfung prüft nur Kenntnisse und Erfahrungen richtig
Beide Prüfungen sind inhaltlich identisch und können synonym verwendet werden
Die Angemessenheitsprüfung umfasst auch die Anlageziele und ist damit umfassender als die Geeignetheitsprüfung
5.Anlegerschutz & VerbraucherschutzWelche ZWEI der folgenden Aussagen zur MiFID II-Kundenkategorisierung sind korrekt?▾
Mehrere Antworten sind richtig:
Privatkunden genießen den höchsten Schutzstandard nach MiFID II richtig
Geeignete Gegenparteien genießen dasselbe Schutzniveau wie Privatkunden
Ein Privatkunde kann auf eigenen Antrag als professioneller Kunde eingestuft werden, wenn er bestimmte Kriterien erfüllt richtig
Professionelle Kunden können nicht auf den Status eines Privatkunden wechseln
6.Anlegerschutz & VerbraucherschutzWas ist ein 'Key Information Document' (KID / Basisinformationsblatt) nach der PRIIPs-Verordnung?▾
Eine Antwort ist richtig:
Ein internes Compliance-Dokument des Vermittlers für eigene Prüfzwecke, das dem Kunden nicht ausgehändigt wird.
Ein standardisiertes, maximal drei Seiten langes Dokument, das den Kleinanleger vor Vertragsschluss über Merkmale, Risiken und Kosten informiert. richtig
Ein Produktdossier für professionelle Kunden; Privatkunden erhalten stattdessen das ausführlichere wesentliche Anlegerinformationsblatt.
Der Verkaufsprospekt nach § 164 KAGB, der um standardisierte Performance-Szenarien ergänzt wird.
7.Kapitalmarktrecht & WertpapierrechtWelche Behörde ist in Deutschland für die Aufsicht über den Kapitalmarkt und Wertpapierhandel primär zuständig?▾
Eine Antwort ist richtig:
Deutsche Bundesbank als Hüterin der Geldstabilität und Bankenaufsicht
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) richtig
Bundesministerium der Finanzen als oberste Finanzaufsichtsbehörde
Europäische Zentralbank (EZB) als einheitliche EU-Wertpapieraufsicht
8.Kapitalmarktrecht & WertpapierrechtWelche ZWEI der folgenden Beispiele sind 'Finanzinstrumente' im Sinne des WpHG?▾
Mehrere Antworten sind richtig:
Aktien und Schuldverschreibungen (Anleihen) richtig
Girokonten und Tagesgeldkonten bei Kreditinstituten
Derivate (Optionen, Futures, Swaps) auf Wertpapiere, Zinsen oder Währungen richtig
Bargeld und gesetzliche Zahlungsmittel
9.Kapitalmarktrecht & WertpapierrechtWas regelt das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)?▾
Eine Antwort ist richtig:
Die Erlaubnispflichten und Berufsausübungsregeln für Versicherungsvermittler nach §34d GewO sowie die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung und die Eintragung ins DIHK-Vermittlerregister
Auflage, Verwaltung und den Vertrieb von Investmentvermögen (OGAW und AIF) sowie die Zulassung und Aufsicht von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) richtig
Die Prospektpflicht für Wertpapieremissionen am Kapitalmarkt sowie die Billigung von Wertpapierprospekten durch die BaFin; das KAGB ergänzt dabei die EU-Prospektverordnung VO 2017/1129 im Bereich der Investmentvermögen
Den Anlegerschutz bei öffentlich angebotenen Vermögensanlagen nach dem VermAnlG, insbesondere Prospektpflicht, Mindestinvestition und jährliche Vermögensanlagen-Informationsblatt-Pflichten für Emittenten nach §13 VermAnlG
10.Anlageprodukte (Fonds, Aktien, Anleihen)Was versteht man unter dem Sondervermögen eines offenen Investmentfonds (OGAW)?▾
Eine Antwort ist richtig:
Das Fondsvermögen, das rechtlich vom Vermögen der KVG getrennt ist und bei deren Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse fällt. richtig
Das gesamte von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltete Vermögen einschließlich aller von ihr aufgelegten Fonds.
Der Teil des Fondsvermögens, der nach dem KAGB ausschließlich institutionellen und semiprofessionellen Anlegern vorbehalten ist.
Das gesetzliche Mindestkapital einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, das mindestens 300.000 € betragen muss.
11.Anlageprodukte (Fonds, Aktien, Anleihen)Wie wird der Nettoinventarwert (NAV) eines Investmentfondsanteils berechnet?▾
Eine Antwort ist richtig:
Börsenkurs des Fonds dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile; bei einem Fonds mit Börsennotiz (ETF) entspricht der NAV dem täglich veröffentlichten Börsenschlusskurs, der direkt durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird
Gesamtwert aller Vermögensgegenstände des Fonds abzüglich der Verbindlichkeiten, dividiert durch die Anzahl der umlaufenden Anteile. richtig
Summe der Einzahlungen aller Anleger seit Fondsauflage, dividiert durch die Gesamtlaufzeit des Fonds in Jahren; dieser historische Durchschnittswert gibt an, wie viel jeder Anleger rechnerisch pro Haltejahr investiert hat
Summe aller Ausschüttungen der letzten 12 Monate dividiert durch die Anzahl der umlaufenden Anteile; die NAV-Berechnung nach §168 KAGB berücksichtigt damit ausschließlich die erzielten Erträge ohne den Kapitalstock des Fonds einzubeziehen
12.Anlageprodukte (Fonds, Aktien, Anleihen)Ein Anleger kauft Anteile eines offenen Aktienfonds zum NAV von 100 € mit einem Ausgabeaufschlag von 5 %. Zu welchem Preis erwirbt er die Anteile?▾
Eine Antwort ist richtig:
95,00 €
100,00 €
105,00 € richtig
110,00 €
13.Altersvorsorge & RentenprodukteDas deutsche Altersvorsorgesystem ist in drei Schichten gegliedert. Welche Produkte sind korrekt den jeweiligen Schichten zugeordnet?▾
Eine Antwort ist richtig:
Schicht 1: Riester- und Rürup-Rente | Schicht 2: bAV und gesetzliche Rentenversicherung | Schicht 3: private Renten- und Kapitallebensversicherung.
Schicht 1: gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Rente | Schicht 2: bAV und Riester-Rente | Schicht 3: private Renten- und Kapitallebensversicherung. richtig
Schicht 1: gesetzliche Rentenversicherung und Riester-Rente | Schicht 2: Rürup-Rente und bAV | Schicht 3: private Renten- und Kapitallebensversicherung.
Schicht 1: bAV und Rürup-Rente | Schicht 2: gesetzliche Rentenversicherung und Riester-Rente | Schicht 3: private Rentenversicherung.
Lieber interaktiv üben — mit sofortiger Auswertung?
30 Fragen gratis testen, ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte — inkl. Prüfungssimulation und KI-Erklärungen.
Kostenlos registrieren14.Altersvorsorge & RentenprodukteWelche steuerliche Behandlung gilt für die Rürup-Rente (Basisrente) in der Ansparphase?▾
Eine Antwort ist richtig:
Beiträge zur Rürup-Rente sind grundsätzlich nicht steuerlich absetzbar; dafür ist die spätere Rente vollständig steuerfrei, da das Prinzip der vorgelagerten Besteuerung gilt — der Vorteil liegt also in der steuerfreien Rentenphase, nicht im Sonderausgabenabzug
Beiträge zur Rürup-Rente können als Sonderausgaben nach § 10 EStG geltend gemacht werden; seit dem 1. Januar 2023 sind sie zu 100 % absetzbar (§ 10 Abs. 3 EStG i.d.F. des JStG 2022), bis zum Höchstbetrag von 27.565 € (2024, Ledige). richtig
Beiträge zur Rürup-Rente werden wie unbegrenzt abzugsfähige Werbungskosten behandelt und können den steuerpflichtigen Gewinn eines Selbständigen vollständig auf null reduzieren; eine Höchstbeitragsgrenze im Sinne des §10 EStG gilt für die Rürup-Rente nicht
Die Rürup-Rente ist ausschließlich für Selbständige zugänglich und vollständig aus Bundesmitteln subventioniert; Arbeitnehmer erhalten keinerlei steuerliche Förderung, da ihr Bedarf durch die gesetzliche Rentenversicherung und betriebliche Altersversorgung gedeckt ist
15.Altersvorsorge & RentenprodukteWelche Eigenschaft ist charakteristisch für die Rürup-Rente im Hinblick auf die Verfügbarkeit des angesparten Kapitals?▾
Eine Antwort ist richtig:
Das angesparte Kapital kann jederzeit als Einmalkapital entnommen werden, sofern der Vertrag mindestens 12 Jahre bestand und der Versicherungsnehmer das 62. Lebensjahr vollendet hat; alternativ ist eine monatliche Rente wählbar, die dann nach dem Ertragsanteilsverfahren versteuert wird
Das angesparte Kapital ist nicht beleihbar, grundsätzlich nicht vererbbar (eine Hinterbliebenenrente für Ehepartner/Kinder ist nur durch einen gesonderten Vertragsbaustein möglich), nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar; es erfolgt ausschließlich eine lebenslange Rente richtig
Das Kapital kann ab dem 55. Lebensjahr als steuerpflichtige Einmalzahlung entnommen werden, wenn der Vertrag mindestens 5 Beitragsjahre aufweist; nach §10 Abs. 1 Nr. 2b EStG alt werden die gesamten aufgelaufenen Erträge dann dem persönlichen Steuersatz unterworfen
Das Kapital ist frei vererbbar und kann an beliebige Personen weitergegeben werden; Ehepartner und Kinder erhalten die Anwartschaft steuerlich begünstigt nach §32d EStG, sofern im Vertrag eine entsprechende Hinterbliebenenklausel vereinbart wurde
16.Risikoklassifizierung & GeeignetheitsprüfungWelcher Unterschied besteht zwischen der Risikobereitschaft und der Risikotragfähigkeit eines Kunden?▾
Eine Antwort ist richtig:
Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit sind nach §18 FinVermV aufsichtsrechtlich gleichbedeutende Begriffe, da beide die finanzielle Belastbarkeit des Kunden beschreiben; eine separate Erhebung beider Parameter ist überflüssig und wird in der Praxis durch eine einheitliche Risikofähigkeitsprüfung ersetzt
Die Risikobereitschaft beschreibt die subjektive psychologische Einstellung des Kunden zu Verlusten; die Risikotragfähigkeit beschreibt die objektive finanzielle Fähigkeit, Verluste ohne existenzielle Einbußen zu tragen. richtig
Die Risikobereitschaft ist aufsichtsrechtlich nicht relevant; nur die objektiv messbare Risikotragfähigkeit muss nach §18 Abs. 1 FinVermV im Rahmen der Geeignetheitsprüfung erhoben werden, da subjektive Einstellungen zu Verlusten kein zuverlässiges Eignungskriterium darstellen
Die Risikotragfähigkeit ist eine rein subjektive Größe, die ausschließlich durch standardisierte Befragung des Kunden ermittelt wird; objektive Finanzkennzahlen wie Vermögen oder Einkommen spielen dabei keine Rolle und dürfen nach §18 FinVermV nicht eigenständig erhoben werden
17.Risikoklassifizierung & GeeignetheitsprüfungWas sind typische Anlageziele, die im Rahmen der Geeignetheitsprüfung zu erheben sind?▾
Mehrere Antworten sind richtig:
Anlagehorizont (kurz-, mittel- oder langfristig) und geplante Verwendung des Vermögens (z. B. Altersvorsorge, Immobilienerwerb). richtig
Renditeerwartung, Risikobereitschaft und Liquiditätsbedarf des Kunden. richtig
Ausschließlich die steuerliche Optimierung der Kapitalanlage, da diese das einzige gesetzlich geforderte Ziel ist.
Informationen über den Arbeitgeber des Kunden, um das Insolvenzrisiko des Unternehmens abzuschätzen.
18.Finanzanalyse & BewertungEine Aktie hat einen Jahresgewinn je Aktie von 4 € und einen aktuellen Kurs von 60 €. Wie hoch ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)?▾
Eine Antwort ist richtig:
19.Finanzanalyse & BewertungWas gibt das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) an?▾
Eine Antwort ist richtig:
Das Verhältnis des Aktienkurses zum Jahresgewinn je Aktie
Das Verhältnis des Aktienkurses zum bilanziellen Eigenkapital je Aktie richtig
Das Verhältnis des Unternehmenswertes zum EBITDA
Die Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs
20.Datenschutz & GeldwäschepräventionWelches Grundprinzip der DSGVO besagt, dass personenbezogene Daten nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke erhoben werden dürfen?▾
Eine Antwort ist richtig:
Datenminimierung
Zweckbindung richtig
Speicherbegrenzung
Integrität und Vertraulichkeit
21.Datenschutz & GeldwäschepräventionEin Finanzanlagenvermittler möchte Kundendaten für Marketingzwecke weitergeben. Welche Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO kommt hierfür vorrangig in Betracht?▾
Eine Antwort ist richtig:
Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
Einwilligung des Betroffenen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) richtig
Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)
Lebenswichtige Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO)
22.Volkswirtschaft & FinanzmärkteIn welcher Phase des Konjunkturzyklus ist die Arbeitslosenquote typischerweise am niedrigsten und die Kapazitätsauslastung am höchsten?▾
Eine Antwort ist richtig:
In der Rezession, weil sinkende Löhne die Beschäftigung stützen und die Kapazitäten wieder auslasten.
In der frühen Erholungsphase (Aufschwung), sobald die Produktion die Vollauslastung erstmals erreicht.
Im Boom (Hochkonjunktur), wenn Produktion und Beschäftigung ihren zyklischen Höchststand erreichen. richtig
Am oberen Wendepunkt (Abschwungbeginn), wenn die Nachfrage bereits nachlässt, die Auslastung aber noch hoch ist.
23.Volkswirtschaft & FinanzmärkteWas misst das Bruttoinlandsprodukt (BIP)?▾
Eine Antwort ist richtig:
Den Wert aller von Inländern erzeugten Güter und Dienstleistungen, unabhängig vom Ort der Erstellung (Inländerkonzept).
Den Wert aller innerhalb eines Landes in einem Zeitraum erzeugten Güter und Dienstleistungen (Inlandskonzept). richtig
Die Summe aller staatlichen Ausgaben und Investitionen eines Landes innerhalb eines Kalenderjahres.
Das durchschnittliche verfügbare Nettoeinkommen der privaten Haushalte je Einwohner.
24.Steuern & Gebühren bei KapitalanlagenWie hoch ist der Abgeltungsteuersatz auf Kapitalerträge in Deutschland (ohne Kirchensteuer)?▾
Eine Antwort ist richtig:
25 % nur auf den 1.000 € übersteigenden Teil der Kapitalerträge, zzgl. Solidaritätszuschlag.
25 % Abgeltungsteuer auf die Kapitalerträge, zzgl. Solidaritätszuschlag (in der Summe rund 26,4 %). richtig
26,375 % einheitlich, da der Solidaritätszuschlag bereits in den Abgeltungsteuersatz eingerechnet ist.
15 % Kapitalertragsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag; der höhere Satz gilt nur bei Ausschüttungen.
25.Steuern & Gebühren bei KapitalanlagenEin Anleger kauft am 1. Januar 2024 ETF-Anteile im Wert von 10.000 €. Der Basiszins beträgt 2,5 %. Der Basisertrag wird mit 70 % als Vorabpauschale angesetzt. Wie hoch ist die Vorabpauschale vor Steuern?▾
Eine Antwort ist richtig:
250 €
175 € richtig
70 €
350 €
Erklärung
Hinweis: Der tatsächliche BMF-Basiszins für 2024 beträgt 2,29 % (BMF-Schreiben vom 02.01.2024). Die Frage verwendet 2,5 % als Rechenwert für die Aufgabenstellung. Bei exakter Rechnung: 10.000 € × 2,29 % × 0,7 = 160,30 €.
Alle Kapitel der Sachkundeprüfung abgedeckt
Der Fragenkatalog von 34f-quiz.de ist in zehn Kapitel gegliedert: Erlaubnispflicht und Berufsrecht, Anlegerschutz, Kapitalmarktrecht, Anlageprodukte, Altersvorsorge, Risikoklassifizierung, Finanzanalyse, Datenschutz und Geldwäscheprävention, Volkswirtschaft sowie Steuern und Gebühren. Die offizielle Prüfung gliedert sich in den allgemeinen Teil plus bis zu drei Produktkategorien — eine Übersicht findest du unter Prüfungsthemen.
Prüfungssimulation: Üben unter echten Bedingungen
Im Prüfungssimulationsmodus übst du mit Zeitlimit und Auswertung je Bereich — wichtig wegen der Bestehensregel (mindestens 50 Prozent in jedem tatsächlich geprüften Abschnitt, kein Ausgleich). Jede Frage kann zusätzlich per KI erklärt werden, inklusive der relevanten Vorschriften aus GewO, FinVermV, KAGB und VermAnlG.
Häufige Fragen zu den 34f Prüfungsfragen
Wie viele Prüfungsfragen gibt es für die 34f-Sachkundeprüfung?
Auf 34f-quiz.de stehen 3067 Übungsfragen zur IHK-Sachkundeprüfung §34f GewO bereit — von Erlaubnispflicht und Berufsrecht über Anlageprodukte und Geeignetheitsprüfung bis zu Geldwäscheprävention und Besteuerung. 25 davon kannst du auf dieser Seite direkt mit Lösung durcharbeiten.
Sind die 34f Prüfungsfragen kostenlos?
Die 25 Prüfungsfragen auf dieser Seite sind frei zugänglich — mit Lösungen und, wo vorhanden, ausführlichen Erklärungen. Zusätzlich kannst du 30 Fragen im interaktiven Gratis-Test üben, ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte.
Sind das die originalen IHK-Prüfungsfragen?
Nein — die echten IHK-Prüfungsbögen variieren je nach Termin und werden nicht veröffentlicht. Unsere Übungsfragen sind prüfungsnah formuliert und orientieren sich an den Sachgebieten der FinVermV, nicht an einem geleakten Originalbogen.
Wie läuft die schriftliche 34f-Prüfung ab?
Der schriftliche Teil besteht aus dem allgemeinen Teil (20 Fragen, 30 Minuten) plus je Produktkategorie 30 Fragen in 45 Minuten. Bestanden ist, wer in jedem tatsächlich geprüften Abschnitt mindestens 50 Prozent erreicht — ohne Ausgleich zwischen den Abschnitten (§ 3 Abs. 7 FinVermV). Danach folgt der praktische Teil (simuliertes Beratungsgespräch).
3067 Übungsfragen — jetzt kostenlos testen
30 Fragen gratis üben — ohne Zeitlimit, ohne Kreditkarte, inkl. Prüfungssimulation und KI-Erklärungen.
Kostenlos startenRechtsgrundlagen und Quellen
Stand: 08/2026 — die Prüfungsfragen auf dieser Seite stammen aus dem laufend gepflegten Fragenkatalog von 34f-quiz.de.